Über unsere Bewohner

Bild vom Bewohner

Menschen mit Behinderung haben ein Recht darauf ein Leben in Würde, das ihren Bedürfnissen angemessen ist, zu
führen und dieses selbst zu bestimmen. Unsere Bewohner sind einzigartige Individuen, mit einer unverwechselbaren Persönlichkeit und als solche sollen sie ein Leben, das von Sinn und Glück erfüllt ist leben und erleben.

Für unsere Einrichtung bedeutet dies, unseren Bewohnern die Rahmenmöglichkeiten zu schaffen, um sich individuell entwickeln zu können mit dem Ziel die Fähigkeiten zu erlangen, die ihnen eine selbständige Lebensführung ermöglichen. Dazu werden bereits vorhandene Kenntnisse gefestigt und vertieft und neue Fertigkeiten hinzugewonnen. Unsere Bewohner werden von uns begleitet, unterstützt und gefördert, um ein selbständiges, von ihnen selbst bestimmtes Leben führen zu können, in dem sie aktiv an der Gesellschaft teilnehmen und teilhaben dürfen.

Ebenso bedeutet das für unsere Einrichtung den Bewohnern nicht bloß Wohnraum zur Verfügung zu stellen, sondern darüber hinaus, ihnen Raum zu geben, in dem sie ihre individuellen Bedürfnisse befriedigen und sich selbst verwirklichen können.

Personenkreis

Zielgruppe sind erwachsene Frauen und Männer mit geistiger Behinderung, Entwicklungsstörungen und ggf. zusätzlichen Verhaltensauffälligkeiten oder von einer derartigen Behinderung bedrohte Menschen im Sinne der Eingliederungshilfe für Erwachsene.

Aufgenommen werden vorrangig geistig behinderte Menschen.
Personen, die zusätzlich
 – anfallskrank oder
 – an einer leichten Persönlichkeitsstörung erkrankt sind
 – in Stresssituationen zu Tics oder Stereotypien neigen
 – leichte Depressionen aufweisen, sich aber in fachärztlicher Behandlung befinden bzw. gewillt sind fachärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen
 – an einer Suchterkrankung leiden, eine Therapie abgeschlossen haben und mindestens 6 Monate clean sind,
werden von der Aufnahme ebenfalls nicht ausgeschlossen.

Vorausgesetzt wird, dass diese Menschen im stationären Bereich in einer Werkstatt für Behinderte arbeiten oder eine vergleichbare Tagesstruktur vorweisen können. Die künftigen Bewohner müssen gewillt sein Hilfe anzunehmen. Die freiwillige Unterbringung ist Voraussetzung, eine Pflegestufe ist zur Aufnahme nicht notwendig.

Aufnahmeverfahren

Vorstellungsgespräch mit dem Bewerber und ggfs. mit dessen gesetzlichem Vertreter
-Erstellen des Anamnesebogens
-Feststellung des Hilfebedarfs (Betreuer / Klient / Fachkraft) -Klärung aller rechtlichen Angelegenheiten

Nach Absprache mit dem Kostenträger besteht die Möglichkeit des Probewohnens
-Unterstützung bei der Eingewöhnung in das neue Umfeld
-Nach 3 Monaten erfolgt die Erstellung eines Entwicklungsberichtes und die Endeinstufung nach Metzler

Nach erfolgter Kostenzusage durch den Kostenträger kann die Aufnahme je nach Hilfebedarf in einer der drei angebotenen Wohnformen erfolgen: